Banner5

Für’s Leben lernen

Die ersten 14 – 16 Lebenswochen  eines Welpen entscheiden über seine grundsätzliche Einstellung zum Leben. Was Sie jetzt verpassen, lässt sich kaum noch nachholen. Täglich lernt der Welpe, ob man es merkt oder nicht. Bereits jetzt müssen dem Knirps klare Grenzen mit Nein oder Pfui gesetzt werden. Nach der ersten Eingewöhnung an’s neue Zuhause beginnen die ersten spielerischen Lektionen für  das gemeinsame Miteinander. Dafür ist eine gute Beobachtungsgabe erforderlich, die uns zuerst erkennen lässt, was der Welpe als nächstes vorhat. Erwünschtes Verhalten muß durch Lob (Stimme, Lekkerli, Streicheln) positiv verstärkt werden, unerwünschtes Verhalten muß sofort kurz und konsequent hundeverständlich unterbunden werden. Der Hund benötigt klare Grenzen und das Vertrauen in Ihre Fähigkeit als Rudelchef wächst, wenn Sie sich im richtigen Moment energisch (und nie halbherzig) Respekt verschaffen. Legen Sie zu Hause einheitliche Spielregeln für den Umgang mit Ihrem Hovawart fest, um an einem Strang zu ziehen. Mit der richtigen Kommunikation zwischen Mensch und Hund steht und fällt seine Erziehung. Erforderlich sind stets gleiche Handlungsfolgen, um so eher kann ein Hovawart verknüpfen, was gemeint ist. Ein Hü und Hott in der Erziehung verunsichern und verwirren einen Welpen und lässt ihn nicht zum wohlerzogenen Hund werden. Wir wollen keinen geduckten Hund mit gebrochener Persönlichkeit, sondern einen freudig gehorchenden Vierbeiner, mit dem wir ein Team bilden. Dafür ist eine lockere Souveränität, Klarheit im Umgang, Selbstkritik und Selbstvertrauen des Rudelchefs erforderlich, denn ein Hovawart als selbständiger, hochintelligenter Hund mit einem starken Willen wird immer wieder mal ihre Fähigkeiten als Rudelchef in Frage stellen. Er benötigt eine klare Unter-/Einordnung, seinen festen Platz im Rudelgefüge, welchen wir ihm immer wieder von Zeit zu Zeit zuweisen müssen.  Aufkeimende Dominanzbestrebungen müssen bereits im Welpenalter bemerkt und von uns vor allem aus der Welt geschafft werden, denn was im Welpenalter nicht bereits geklärt ist/wurde, ist im ausgewachsenen Alter eines Hovawartes nicht mehr möglich und kann zu gefährlichen Situationen führen. Von Welpenbeinen an muß er wissen, dass „Meuterei“ nicht geduldet wird. Tabus müssen von uns frühzeitig gesetzt werden, die der Welpe von Anfang an befolgen muß. 

Bei Problemen und Fragen bezüglich dieser Website kontaktieren Sie bitte den Webmaster. 
© Copyright, C. & R. Asbach, All rights reserved.